Robert de Bruce 1274 - 1329
Robert de Bruce 1274 - 1329

Die schottische Werkmaurerei ist wohl älter als ihre englische Schwester. Die "Edinburgh Lodge No.1, St. Mary`s Chapel" besitzt insgesamt zehn Bände Originalprotokolle, deren Erstes vom 31. Juli 1599 stammt.

 

Sie belegen, dass diese Loge bereits 118 Jahre vor Gründung der Großloge von England tätig war und schon in diesem Zeitraum Männer als angenommene Maurer aufnahm, die keine Zunft-Steinmetze waren.

 

Eine Verbindung des "AASR" zur alten schottischen Maurerei wird gern geleugnet, doch gibt es viele Legenden, die darauf hinweisen.

 

So besagt zum Beispiel die Legende des 18° Grades, dass Robert de Bruce, angehender König von Schottland, diesen Grad am Berg Heredom stiftete, nachdem er durch Hilfe der nach Schottland geflüchteten Templer die Schlacht von Bannockburn gewann.

Ursprünglich hieß dieser Grad dann auch: "Prinz des Rosenkreuz von Heredom".

 

Der Templerorden hat eine große symbolische Bedeutung für den "AASR". Den als Ketzern verfolgten Templern des 14. Jahrhunderts, bedeutete "schottisch" als Symbol für Freiheit, da sie hier nicht verfolgt wurden.

 

Der Legende nach flüchteten sie in dieses Land der Freiheit und brachten nach den Kriegen ihre Lehren und Geheimnisse in die vorhandenen Orden und Baubruderschaften ein.

 

Der französische Forscher Albert Lantoine hat den Nachweis erbracht, dass eine Reihe notorischer Stuartisten (Jakobiten), als Logengründer der französischen Freimaurerei auftraten. Ehe noch die englische Lehrart über den Kanal gelangt war, bestand namentlich auch in St. Germain bei Paris, im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts bereits eine Loge.

 

Der Alte und Angenommene Schottische Ritus arbeitet im Einklang mit der initiatorischen und geistigen freimaurerischen Überlieferung in Ehrfurcht vor dem Grossen Baumeister aller Welten.

 Ein Teil des Textes wurde uns von der Loge "Neuer Tempel Salomons" aus Köln zur Verfügung gestellt.